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Herstellung

Herstellung von Globuli, Dilutionen und Tabletten

 

Zubereitungsformen:

Homöopathische Mittel werden in 3 Formen verabreicht:

  • Globuli: Kleine Rohrzuckerkügelchen dienen als Träger für das Heilmittel; geeignet für Erwachsenen und Kinder
  • Dilutionen: Trägerstoff ist hier Alkohol; eignet sich vorzugsweise für Erwachsene (mit Ausnahme von Alkoholikern)
  • Homöopathische Tabletten: Grundlage ist Milchzucker, der mit den entsprechenden Ursubstanzen/Urtinkturen vermischt wird. Tabletten können von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen eingenommen werden, allerdings werden sie nicht in allen Potenzen hergestellt.


Herstellung

Homöopathische Arzneien enthalten pflanzliche, tierische oder mineralische Rohstoffe.

Frische Pflanzen werden frisch ein paar Wochen lang in Weingeist eingelegt und immer wieder geschüttelt, bis sich die Wirkstoffe gelöst haben.
Mineralische Ausgangsstoffe werden zu einem feinen Pulver zermahlen und können ebenfalls in Weingeist eingelegt werden. So wird die Urtinktur hergestellt.
Aus festen Stoffen werden Verreibungen bereitet, die dann als Ursubstanz bezeichnet werden.
Die Urstoffe werden mit dem Kennzeichen 0 versehen.

Vermischung mit einem neutralen Verdünnungsmittel
Um die gewünschte Verdünnung der Urtinkturen/Ursubstanzen zu erreichen, werden diese mit den arzneilich nicht wirksamen Stoffen wie Ethanol oder Milchzucker durch Verschüttung oder Verreibung Schritt für Schritt vermischt. Diese Vorhergehensweise wird als Potenzierung bezeichnet. Dabei werden unterschiedliche Grade der Verdünnung hergestellt und entsprechend gekennzeichnet. (Eine Vermischung im Verhältnis von 1:10 ist eine D1; von 1:100 eine C1, etc.)

Gesetzliche Regelung

Die Herstellung homöopathischer Arzneimittel erfolgt in Deutschland nach streng geregelten Kriterien, die im HAB, dem homöopathischen Arzneibuch, gesetzlich festgelegt sind.