Hier finden Sie Antworten zu folgenden Themen:
Allergien: Hilft Homöopathie?
Erstverschlimmerung
Erkältung: Wirken die gleichen Globuli wie beim vorigen Mal?
Gefahren
Komplexmittel
Konstitutionsmittel
Kosten
Miasma
Nebenwirkungen
Nosoden
Schwangerschaft
Vorteile der Homöopathie
Welche Krankheiten können homöopathisch behandelt werden?
Wie schnell wirkt die Homöopathie?
Es gibt zahlreiche, erfolgreiche Behandlung von Allergien durch Homöopathen. Je länger die Allergie besteht und je mehr herkömmliche Mittel zur Bekämpfung der Symptome eingenommen wurden, je langwieriger und schwieriger gestaltet sich allerdings die Behandlung.
Vermutlich nicht. Nur wenn die Erkältung mit genau den gleichen Symptomen, Verbesserungen etc. einhergeht, wie beim vorigen Mal.
Aus demselben Grund funktioniert es nicht immer bestimmte Globulis, die einem selber bei einer Erkrankung gut geholfen haben, weiter zu empfehlen. Am Besten sollten die Globulis immer individuell ausgewählt werden.
Häufig tritt unmittelbar mit dem Einsetzen der Wirkung einer homöopathischen Arznei eine Verstärkung des Krankheitsbildes ein. Sie wird als Erstverschlimmerung bezeichnet und sollte nur von kurzer Dauer sein, gefolgt von einem einsetzenden Heilungsprozess. Viele Homöopathen sehen in der Erstverschlimmerung ein deutliches Anzeichen für die Wirksamkeit des gewählten Mittels.
Nur bei einer unverhältnissmäßig heftigen Verschlimmerung oder neu auftretenden Symptomen sollte das Mittel gewechselt werden.
Achtung: Sollte die Verschlimmerung der Krankheit länger als ein paar Stunden anhalten oder ein beunruhigendes Stadium erreichen, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Obwohl die Homöopathie eine äußerst sanfte Heilmethode ist, ist manchmal Vorsicht geboten. Bei akuten und lebensbedrohlichen Symptomen muss unbedingt ein Arzt die Behandlung begleiten. In bestimmten Fällen ist der Einsatz von Schulmedizin notwendig. Eine begleitende oder anschließende homöopathische Behandlung vergrößert aber die Heilungschancen.
Komplexmittel bestehen aus einer Mischung von gängigen homöopathischen Arzneien, die bei einem vergleichbaren Krankheitsbild erfahrungsgemäß häufig zum Einsatz kommen.
Bei sich widersprechenden oder unklaren Symptomen können sie eingesetzt werden. Bei Laien ist diese Art der Behandlung oft populär, da sie ohne große Vorkenntnisse eingesetzt werden kann. Wenn Mittel, das dem Krankheitsbild entspricht, dabei ist, tritt die heilende Wirkung ein.
Bei klassischen Homöopathen sind Komplexmittel dagegen häufig nicht gut angesehen.
Ein Konstitutionsmittel ist das Mittel, das den physischen uns psychischen Charakteristika eines gesunden Menschen entspricht. Vor allem bei chronischen Krankheiten wird es oft erfolgreich eingesetzt, um das Gleichgewicht des Patienten wieder herzustellen.
Die Wahl des richtigen Konstitutionsmittels erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl und bedarf eines erfahrenen Homöopathen.
Da viele Krankenkassen eine homöopathische Behandlung leider immer noch nicht bezahlen, bzw. nur teilweise bezahlen, lassen sich viele durch die Kosten von einer homöopathischen Behandlung abbringen. Dabei ist Homöopathie langfristig gerechnet oft erstaunlich kostengünstig!
Zu Beginn der Behandlung müssen die Kosten für die Anamnese eingerechnet werden, danach sind meist nur noch Folgegespräche zu führen. Die Globuli und Arzneien selbst sind oft günstiger als allopathische Medikamente.
Unser Tipp:
Immer mehr Kassen übernehmen mittlerweile eine homöopathische Behandlung.
Sehen Sie mehr zur Kostenübernahme bei homöopathischer Behandlung beim Krankenkassenvergleich.
Miasma heißt so viel wie „Übel, Befleckung“. Es steht für die tiefere Ursache von chronischen Erkrankungen und bezieht sich auf ein Ungleichgewicht der Lebenskraft. Miasmen können erblich bedingt sowie durch Lebensweise oder –umstände erworben werden.
Als Nebenwirkung einer homöopathischen Behandlung wird gelegentlich die Erstverschlimmerung bezeichnet.
Weitere Nebenwirkungen sind bei einer homöopathischen Behandlung nicht zu erwarten, da die Wirkung homöopathischen Arzneien auf einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte beruht.
Trotzdem sollte sich auch der Laie der Tatsache bewusst sein, dass es sich bei Globuli um Medikamente handelt, die nicht leichtfertig eingenommen werden dürfen!
Nosoden sind homöopathisch hergestellte Arzneimittel. Sie werden aus infizierten oder körpereigenen Ausgangsstoffen hergestellt und nach homöopathischen Prinzipien aufbereitet.
Nosoden werden bei infektiösen Krankheiten, Impffolgen oder zur Ansteckungsprophylaxe eingesetzt.
Grundsätzlich ist Homöopathie die ideale Behandlungsmethode in der Schwangerschaft. Eine Absprache mit einem Arzt ist aber unbedingt nötig, da einige wenige Mittel nicht währende der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen!
Eine homöopathische Behandlung bekämpft nicht die Krankheit, sondern bringt die Lebenskraft eines Menschen wieder ins Gleichgewicht.
Das heißt: Die Homöopathie heilt die Krankheitsursache und unterdrückt nicht nur die Krankheitssymptome! Daher verhindert sie eine Verlagerung der Krankheit auf eine andere Ebene oder die Entwicklung von chronischen Beschwerden.
In der Homöopathie wird nicht die Krankheit, sondern der kranke Mensch behandelt. Grundsätzlich können homöopathische Arzneien immer günstig auf den Krankheitsverlauf einwirken. Bei schweren Erkrankungen, oder Operationen etc. können sie eine herkömmliche Therapie begleiten oder im Anschluss gegeben werden.
Große Erfolge hat die Homöopathie vor allem bei chronischen Erkrankungen zu verzeichnen, da hier die tiefer liegende Krankheitsursache behandelt wird und nicht nur die akuten Symptome.
Wenn das passende Mittel gefunden wurde, kann die Heilung sehr schnell eintreten. Je akuter die Symptome, umso schneller sollte eine Verbesserung eintreten.
Wenn der Krankheitsverlauf unverändert bleibt, muss die Wahl des Mittels oder der Potenz überdacht werden.